Über mich

Mein Name ist Michael Ferch und ich lebe in Neustadt an der Weinstraße, das ist in Rheinland-Pfalz.

Michael Ferch Careware GmbH
Michael Ferch

Im Jahr 1978 bin ich zur EDV gekommen. Ich hatte meine Ausbildung zum Büro- und Industriekaufmann hinter mir und hätte in einer Druckgießerei (Vobra Druckguß GmbH & Co. KG) in Berlin-Neukölln in der ich damals mit knapp 20 Jahren angestellt war, nur noch Chef werden können. Dieser war allerdings erst Anfang 30 und somit gab es dort keine Perspektive für mich.

Also schlug ich eines morgens die Berliner Morgenpost auf und es sprangen mir 2 ganzseitige Anzeigen entgegen. Eine von Minolta Kopierer und eine andere von Olivetti-Computersysteme. Ich bewarb mich bei beiden und hätte auch beide Jobs haben können. Ich entschied mich für die EDV bei Olivetti, weil der Geschäftsstellenleiter mich unbedingt haben wollte, obwohl er nur 2 Leute suchte, stellte er mich als dritten ein, weil er mich unbedingt haben wollte, warum auch immer?

Es hingen zwei Bilder in seinem Büro, auf einem stand Hardware und auf dem anderen stand Software. So konnte ich mir zum Ende des Gespräches nicht verkneifen ihn zu fragen, was denn überhaupt der Unterschied zwischen Hard- und Software sei.

Er schmunzelte und erklärte mir kurz diesen Unterschied, den ich hier wohl nicht mehr erläutern muss.

So war ich schon 2 Jahre vor der Geburt des PCs in der EDV im Vertrieb tätig. Die Maschinen waren damals noch so groß wie ein Schreibtisch.

Das mit der Hardware war echt kompliziert. Die Kisten waren irrsinnig schwer und bei einer Vorführung beim Kunden, hatte man 2 Techniker dabei, die die Vorführmaschine beim Kunden aufbauten und später die Klamotten wieder abtransportierten.

Hier war mir schon klar, mein Bereich ist Software. 20 Disketten ließen sich wesentlich leichter händeln und transportieren als diese Hardware.

Ein Verkauf gliederte sich in Hardware ab 40.000 DM, dem Betriebssystem mit ca. 4000 DM und der Software mit ca.2-5000 DM, je nach Ausstattung und Anforderung. So brachte jeder Verkauf ca. 50.000 DM Umsatz in einem Handwerksbetrieb.

Anfang der 80er verließ ich Berlin und wechselte zum Softwarehersteller PDS nach Rothenburg an der Wümme und entdeckte unter Hinrich Hamelberg meine Leidenschaft für Software. Das war die Zeit als die Computer schon Bildschirme und zwei 8 Zoll Diskettenlaufwerke hatten. Zuvor gab es nur Zeilen-Displays und eine Kassette zur Datenspeicherung.

Die Krönung damals: BCS 2045 mit 2 x 5 MB Fest- und Wechselplatten Laufwerk (so groß wie eine Waschmaschine, jedoch leichter)  und optional als Mehrplatzanlage lieferbar. Also mit 2 oder 3 Bildschirmen. Die PDS, deren Programme wir damals verkauften, hat heute bereits 45.000 Kunden.

Nach zwei Jahren machte ich mich selbstständig und reiste für PDS durch Deutschland und machte Einarbeitungen in den Betrieben, die gerade mit ihrer ersten EDV anfingen.

1987 gründete ich mit einem Kollegen, der mit mir zusammen bei Olivetti in Berlin anfing in Neustadt an der Weinstraße eine EDV-Firma, die Hard- und Software verkaufte.

1989 trennten wir uns, weil mir das Thema Hardware einfach nicht lag. Mit 4 Gesellschaftern gründete ich damals die IPS, das Institut für Programmentwicklung und Systemanalyse in der EDV GmbH.

Bereits unter MS-DOS hatten wir eine Software namens UiH (Utility im Hintergrund), die sich per Tastenkombination aufrufen ließ und nur 4 KiloByte der maximalen 640 KB Hauptspeicher benötigte. Dieses Tool ließ sich also aus einem laufenden Programm aufrufen, lagerte den Arbeitsspeicher auf die Festplatte aus und man konnte dadurch schon unter MS-DOS ein 2. Programm starten und zwischen beiden hin- und herschalten.

Das war damals eine Sensation und wir kamen damit sogar ins Fernsehen zur ZDF Wiso-Sendung. Karstadt kaufte uns damals 10.000 Programme ab. Zu dieser Zeit bauten wir schon das erste Entwicklungssystem für MS-DOS Anwendungen, die mit der Datenbank BTrieve und den Novell-Netzwerken perfekt funktionierten.

Mit unserem Hintergrund-Programm machten wir dann auch die PLZ-Umstellungen von 4 auf 5 Stellen vollkommen automatisch mit einem aufgezeichneten Makro. Der Hit war, dass wir in der Lage waren, den kompletten Datenbestand auf eine 5 ¼  Zoll-Diskette mit 1,2 MB zu bekommen. Andere Programme brauchten für diesen Datenbestand 30 MB. Unser  Entwickler Ralf Förster brauchte allerdings 8 Wochen um die letzten 100 KB zu komprimieren, damit endlich alles auf eine Diskette passte. Diese Updates mussten wir ja noch mit der Post verschicken

Ich denke mal zu diesem Zeitpunkt waren wir unschlagbar,  selbst Peter Norton rief damals bei uns an, weil er es nicht glauben konnte, dass unser speicherresidentes Programm nur 4 KB brauchte. Er selbst bekam das nur mit 30KB hin. Wir verrieten ihm dann, dass wir eigentlich nur 1,5 KB brauchen, weil wir ja noch 2,5 KB für unseren Marko-Editor reservierten.

Wir hatten ein Entwicklungssystem mit dem es leicht möglich war Masken und Listen relativ schnell und einfach unter MS-DOS zu entwickeln ohne Programmierung. Mit diesem System hatten damals die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und die Commerzbank gewonnen, die für eigene Belange Software mit unserem MegaSys entwickelten.

Schon 1991 hatten wir die Software-Entwicklungsumgebung MegaSyS

Maxi-Handwerk

Maxi-Finanzbuchhaltung

Maxi-Lohnbuchhaltung

Maxi-Betriebsbuchhaltung

Maxi-Rabe

Maxi-Handwerk unter MS-DOS

 

Unsere Software Maxi für das Bauhandwerk mit Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Kostenrechnung waren gerade fertig und dann kam das Jahr 1995 und somit auch Windows 95. Nun wollte allerdings keiner mehr in eine DOS Software investieren. Wir selbst hatten uns 1992 einmal Windows 3.11 angesehen und dies belächelt, weil wir uns sicher waren, das kann nichts werden und es wird keine Alternative zu dem bestehenden MS-DOS und den Novell-Netzwerken.

Ja, so kann man sich irren!!

Ab 1997 fingen wir dann auch schon mit einer Windows-Entwicklung an.

Hier entwickelten wir eine Buchhaltung mit einer Kostenrechnung.

Das wir schon unter MS-DOS mit Turbo-Pascal gearbeitet hatten, sind wir dann mit Delphi und der Microsoft Access-Datenbank gestartet.

Das war ja schon ganz nett, aber als langfristige Lösung machte das keinen Sinn. Ich sehnte mich nach einer stabilen Datenbank und nach der Möglichkeit vom Betriebssystem unabhängig zu sein. Schließlich war unsere Maxi-Software unter MS-DOS schon für die Katz.

So ist wahrscheinlich die Idee für MaxiSaaS entstanden.

 

Das sicherlich beste Programm was unser Guru Ralf Förster unter Windows entwickelt hatte, war sicherlich der Terminkalender, den ich heute immer noch neben dem Google-Kalender auf meinem Netzwerk benutze.

 

IPS-Terminkalender mit Erläuterungen

Seit 2004 begannen wir mit eigenem Server und sammelten unsere ersten Erfahrungen mit Unix-Plattformen. 2008 wußten wir dann genau, was wir brauchen um die Vorraussetzungen für ein Entwicklungssystem mit Zukunft zu erfüllen. Jetzt bauten wir unseren Server neu auf und begannen mit der Konzeption unseres Entwicklungssystems.

Mein Problem war, dass ich nicht wirklich programmieren kann, dafür hatte ich nie den Nerv. Der Gedanke ich muss wieder diverse Programmierer beschäftigen, um eine Software zu bauen veranlasste mich ein System zu bauen, wo man mich mit dem Know-How in die Lage versetzt dem Programm einfachst zu sagen, was ich wo an welcher Stelle zu welchen Bedingungen ausführen möchte. Beispielsweise Menge mal Preis mal Prozentsatz zu rechnen.

Und das erstaunliche für mich war, alles was ich so als Idee im Kopf hatte, konnte umgesetzt werden und das meist schneller, als ich es je erwartet hätte.

So wurde zuerst Carisma geboren, dass wir dann 2012 in MaxiSaaS umbenannt haben, da es unter Carisma bereits eine Software aus dem KFZ-Bereich gab und andere Namensgleichheiten aus der Winzerecke verwendet wurden. Damit wir da nicht in Konflickt kommen wollten, lag also nichts näher, als Maxi mit dem Begriff SaaS für Software as a Service in Verbindung zu bringen.

Für unsere Kunden nur das Beste

Ein Traum wurde wahr!!

Wie man in dem obigen Video bei Carisma sieht, waren die gezeigten Anwendungen und die Funktionalität des Entwicklungssystems bereits im Oktober 2012 einsatzbereit. Dafür, dass wir im April 2010 mit der Entwicklung begonnen hatten, waren wir schon erstaunlich weit gekommen.

Dieses System wurde dann als MaxiSaaS weiter ausgebaut und es wurde zusätzlich eine Software für Sozial- und Pflegedienste entwickelt. Hier begannen neue Herausforderungen im Bereich der WebApp und speziell im Druck mussten wir noch einiges nachbessern, um alle Anforderungen abzudecken. Anfang 2018 sind wir von der WebApp weggegangen und haben mit einer Entwicklung einer Software für Reitvereine doch lieber auf die Programmierung von nativen APPs gesetzt.

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen die unübertroffene Leistungsfähigkeit dieses Entwicklungssystems.

Michael Ferch

Wer braucht denn sowas ?